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Das Team: 10 Fragen an Saba ΜBoundza

Von: Saba
26.09.2012

Das Team: 10  Fragen an Saba MBoundzaGanz neu bei uns im Social Media Team ist Saba – willkommen bei Audible! Sie übernimmt die Aufgaben von Fabian, der nun sein Studium beendet hat. Wenn Saba mal nicht für euch die neuesten Hörbuch-Tipps recherchiert oder an Blogthemen feilt, studiert sie Jorunalistik in Berlin. Klar, dass sie bei diesem Fach auch selbst auf verschiedenen Portalen unterwegs ist und Artikel verfasst. Außerdem ist Saba ein großer Fan von Rufus Beck und liebt afrikanische Musik. Ihr könnt gespannt sein, was sie für euch an Ideen aus dem Hut zaubert!

Jetzt mal ganz ehrlich: Hörst du lieber oder liest du lieber? Ganz ehrlich: Lesen fesselt mich mehr. Ich höre viele Hörbücher, aber so richtig gebannt lausche ich selten. Ich finde, Hörbücher sind perfekt für’s Büro. So kann ich mich vom geschäftigen Treiben meiner Kollegen abschotten und mich auf meine Arbeit konzentrieren. Natürlich höre ich Hörbücher und Hörspiele auch zuhause, meistens beim Aufräumen oder Kochen.

Unter den vielen Hörbuchsprechern hast Du doch sicher einen Favoriten, oder? Mit dem Wort “Hörbuchsprecher” assoziiere ich sofort Rufus Beck. Er liest einen Großteil der Hörbücher, mit denen ich aufgewachsen bin: Artemis Fowl, Harry Potter, Eine Reihe betrüblicher Ereignisse. Wenn ich Harry Potter lese, habe ich sogar die Stimme von Rufus Beck im Kopf. Heute höre ich gerne, wie er Terry Pratchett vorliest.

Erinnerst du dich noch an Dein schönstes Hörerlebnis? Ähm. Nicht wirklich. Ich weiß jedoch noch, dass es für mich ein absolutes Highlight war, wenn Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen in einem Hörspiel vorkamen. Das war mal eine Starbesetzung.

Es soll ja Menschen geben, die neben Hörbüchern auch Musik hören. Welches ist dein Lieblingslied? Das wechselt täglich. Ich höre meistens Musik von Afrikanern, die kennt oft kein Mensch. Zum Beispiel Sexion D’Assaut mit Ils apellent ça oder Magic System mit Premier Gaou. In der Regel brauche ich Musik mit viel Rhythmus, so viel steht fest. Aber ich liebe auch Kelis‘ Rolling Through The Hood oder Lauryn Hills To Zion trotz des eher soften Beats. Ein weiterer All-Time-Favorite: Tupac mit Changes.

Was ist für dich ein besonderer Tag oder anders gefragt: Wie muss ein Tag ablaufen, damit Du glücklich bist? Ich glaube, die besonderen Tage erlebe ich fast immer auf Reisen. Nicht zu früh aufstehen, anziehen und einfach losgehen und etwas Neues entdecken. An solchen Tagen entstehen die besten Erinnerungen. So ging’s mir beispielsweise an einem Neujahrstag in New York. Ich hab mich in die U-Bahn gesetzt und bin einfach ans Meer gefahren. Am Strand von Coney Island bin ich dann aus Versehen in ein Art Open-Air gestolpert. Dort haben sich ganz verschiedene Gestalten zu Funk und Hip Hop in Ekstase getanzt. Obdachlose, ältere Menschen in Anzug und Kostüm, ganz Verrückte nur in Bademantel oder Unterwäsche, junge Touris, Kinder…  Es war wie im Film. Das werd’ ich nie vergessen. An einem wirklich besonderen Tag muss immer etwas Unerwartetes passieren.

Bist Du gerne unterwegs? In welches Land würdest Du gerne reisen? Auf jeden Fall. Ich verreise jedes Jahr mehrmals. Am liebsten bin ich in New York. Meine Familie lebt in beiden Kongo-Republiken, ich freue mich schon darauf, sie mal wieder zu besuchen. Das ist das nächste große Ziel. Aber ich habe auch im restlichen Afrika noch viel zu entdecken. Zum Beispiel Mosambik, Uganda oder Marokko. Es zieht mich natürlich auch in ganz andere Teile der Welt. Ob Spitzbergen, Usbekistan, der Orient, Brasilien, Argentinien oder der Südpol… Ich finde immer wieder neue Ziele.

Was wolltest Du schon immer gerne mal machen und hast es bisher nicht geschafft? Hm, einen Roman schreiben vielleicht?  Das habe ich eigentlich schon seit der Grundschule vor. Oh, und mir fällt noch etwas ein: Surfen lernen!

Gibt es jemanden, den Du unbedingt mal treffen möchtest? Natürlich. Ich bin da aber sehr bescheiden. Mit Nelson Mandela würd’ ich mich gern mal treffen. Ich weiß, er ist sehr alt und ich will ihn nicht zu sehr anstrengen. Ich könnte ihm zum Beispiel etwas vorlesen. Teetrinken mit der Queen wäre auch nett. Oder eine Runde Pilates mit Michelle Obama. Wenn keine politische Figur Zeit für mich findet, ginge auch Fußballer Didier Drogba - er ist ein großes Idol in Afrika. Ich würde ihn sogar in seinem Club Shanghai Shenhua besuchen kommen. Sollte das auch nicht klappen, möchte ich doch wenigstens Ryan Gosling mal begegnen.

Auf welchen Internetseiten trifft man Dich am häufigsten? Schließen wir mal Google & Audible.de aus. Ich gebe zu, ich gehöre zu den Leuten, die 247 bei Facebook online sind. Meistens durchstöbere ich aber englischsprachige Webseiten wie Jezebel, Refinery 29 oder das Gawker Magazine. Weil ich Journalismus studiere, treibe ich mich jedoch vorrangig auf internationalen Nachrichtenportalen rum.

Und zu guter Letzt: Welches Hörbuch ist gerade auf Deinem iPod? Ich habe keinen iPod. Ich kann einfach nicht sparen. Aber auf meinem Smartphone liegt derzeit Sodom und Andorra von Georg Kreisler, worüber ich mich gefreut habe wie eine Schneekönigin. Außerdem Der 100-Jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand und Small Country von meinem Lieblings-Autor Nick Hornby.

Wenn Du uns kurz die 3 Blogs oder Webseiten nennen kannst, die Du empfehlen möchtest. Für täglich Kunst per Mail: Artfinder Für Unfug: Titanic Youtube-Channel der gestörtesten Katze im Internet: Maru