Audible

Leipziger Buchmesse 2012: Interview mit Thriller-Autor Marc Ritter

22.03.2012

Thriller-Autor Marc Ritter am Stand von Random HouseThriller-Autor Marc Ritter am Stand von Random House

Wir haben Marc Ritter auf der Leipziger Buchmesse getroffen und ein sehr angenehmes Gespräch mit ihm führen dürfen. Einige von euch kennen bereits seinen ersten Regionalthriller Kreuzzug, der bei uns am 8. März 2012 als ungekürztes Hörbuch, gesprochen von Detlef Bierstedt, erschienen ist. Für alle, die noch nicht wissen, worum es in diesem Thriller geht - kommt hier eine kurze Zusammenfassung:

Der internationale Terrorismus ist im beschaulichen Oberbayern angekommen: Die gesamte Zugspitze wird gekidnappt und 6.000 Zivilisten sind die Geiseln von hochausgerüsteten Terroristen. Die Zugspitzbahn wurde im Tunnel mit Sprengungen von der Außenwelt abgeschnitten. Die bayerische Polizei und die Gebirgsjäger müssen mit dem Verteidigungsminister und seinem Berliner Großkopferten-Tross zusammenarbeiten. Doch im Zug sitzt der Garmisch-Partenkirchener Alpinistenfotograf und Extremsportler Thien Hung Baumgartner, mit dem die Terroristen nicht gerechnet haben.

Hörbücher-Blog: Hallo Marc, du hast vor 20 Jahren deine journalistische Karriere auf Eis gelegt, um einen Weg als Medien & Marketingmanager einzuschlagen. Wie kommst du nach so langer Zeit dann doch noch zum Schreiben?

Marc Ritter: Mich hat das Schreiben schon als Kind begeistert - nur kam ich lange Zeit nicht dazu, weil ich einen sehr ausfüllenden Job hatte. Ich war bei dem Magazin der Süddeutschen Zeitung als Anzeigenleiter tätig und habe die Jetzt.de Community aufgebaut. Hinzu kam auch, dass mich meine fünf Kinder ganz schön auf Trab gehalten haben. Trotzdem hatte ich auf meinem Rechner immer Ideenordner für Bücher und habe dort alles gesammelt, worüber ich immer mal schreiben wollte. Vor 10 Jahren kam mir dann die Idee, einen Krimi zu schreiben, der in Garmisch-Partenkirchen spielt. Ich habe alle Brunetti-Krimis verschlungen, alles von Jacques Berndorf und von Friedrich Ani und dann habe ich im Urlaub die ersten 30-40 Seiten meines ersten Krimis geschrieben. Irgendwann war ich mit meinem jetzigen Agenten essen und habe ihm ganz zaghaft erzählt, dass ich an einem Buch schreibe. Und dann ging alles ganz schnell – nach 3 Wochen hatte ich einen Vertrag. So entstand mein erster Krimi – Josefbichl. Die Idee zu Kreuzzug hatte ich, als die Terrorwarnungen für den Berliner Reichstag aktuell wurden.

KreuzzugHörbücher-Blog: Bei "Kreuzzug" denkt man zuerst an ein historisches Buch. Wieso hast du dich für diesen Titel entschieden?

Marc Ritter: Der Titel hat sich für mich ganz schnell ergeben. Ich hatte immer das Gipfelkreuz der Zugspitze im Kopf und dann den verschütteten Zug. Die Titel meiner Krimis, Josefbichl und der neue Herrgottschrofen sind z.B. Bergnamen. Bei Kreuzzug dachte ich daran, dass Terroristen ja auch sowas wie einen Kreuzzug führen und außerdem passt es auch irgendwie zu meinem Nachnamen „Ritter“. Wir haben aber extra auf dem Cover die Seilbahn abgebildet, damit man erkennt, dass es keine historische Geschichte ist. In der Werbung nennt man das kognitive Dissonanz – also ein Bild, das nicht zusammen passt.

Hörbücher-Blog: Regionalkrimis - besonders aus dem süddeutschen Raum - erfreuen sich in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit und auch du hast mit "Josefbichl" zunächst einen Regionalkrimi geschaffen. Nun legst du noch was drauf. Ist nun die Zeit für den Regionalthriller angebrochen?

Marc Ritter: Ja, das stimmt, die sind sehr hoch im Kurs. Der Unterschied zwischen einem Regionalthriller und einem Regionalkrimi ist sicher, dass man die Story größer aufzieht, sich auf die großen Szenen konzentriert und viel Nebenhandlung oder auch etwas Lokalkolorit weglässt, was man normalerweise in einen Krimi einbauen würde. Mein zweiter Krimi ist auch bereits fertig und heißt Herrgottschrofen – eines real existierenden Felsens in Garmisch. Bei dem dritten Krimi steht immerhin schon die Story. Am zweiten Thriller arbeite ich auch bereits. Dieser wird allerdings nicht mehr in Garmisch spielen, sondern in Sankt Moritz in der Schweiz. Die Story funktioniert einfach wegen des bekannten Berges bzw. des bekannten Ortes und nicht wegen des Lokalkolorits. Ich habe die Idee, dass ich bekannte Berge in den Mittelpunkt der Thriller stellen möchte, also auch z.B: mal Aspen in Amerika. Ich suche also zuerst den Ort aus und lasse mich davon inspirieren. Ich recherchiere in diesen Orten sehr genau und war auch mehrmals selbst dort.

Hörbücher-Blog: Du lässt 5.000 Menschen auf der Zugspitze kidnappen. Was macht dabei den Reiz aus, eine Gefahr, die im Alltag vermeintlich weit weg zu sein scheint, plötzlich vor die eigene Haustür zu holen?

Marc Ritter: Man weiß ja nicht, wie weit die Gefahr wirklich entfernt ist – in Deutschland wurden immer wieder rechtzeitig Menschen verhaftet, die z.B. Sprengstoffattentate planten. Wir müssen uns verinnerlichen, dass die Gefahr auch in unserem Umfeld lauern könnte. Ich kreiere den Plot deshalb in meinem Umfeld, weil es so mehr Menschen erschreckt bzw. wachrüttelt. Die Zugspitze oder auch St. Moritz sind tolle Wintersportorte, ein Heilewelt-Szenario, denkt man. Aber manchmal ist das Grauen auch dort zu Hause.

Hörbücher-Blog: Wer so bildlich schreibt, der hatte doch sicherlich auch das Kopfkino beim Schreiben an. Wie würde eine "Kreuzzug" Verfilmung aussehen? Gibt es da bereits Pläne?

Marc Ritter: In der Tat spreche ich gerade mit einer Produktionsfirma. Aber natürlich ist der Stoff, wie ich ihn im Buch schildere, so nicht zu verwerten, das wäre außerhalb Hollywoods unbezahlbar. Aber wenn man über das Deutsche Fernsehen nachdenkt, da gibt es ja durchaus Formate, die in Frage kommen könnten - vor allem für den einzigartigen Hauptplot auf der Zugspitze.

Hörbücher-Blog: Kurz vor dem Interview mit dir hier auf der Buchmesse haben wir bei Twitter gefragt, ob die Hörer sich vorstellen könnten, dass dein Buch verfilmt wird – natürlich haben Sie gleich an Hollywood gedacht und einige Besetzungsvorschläge gemacht: Franka Potente als Sandra, auf keinen Fall Veronica Ferres, Keanu Reeves als Thien Hung Baumgartner.

Marc Ritter: Einverstanden. Vielleicht eine Nebenrolle für Barbara Schöneberger?

Hörbücher-Blog: Kannst du dir bei all dem, was du beruflich schon gemacht hast, auch vorstellen mal ein komplett anderes Buch zu schreiben?

Marc Ritter: Aber natürlich, ich bin ein junger Schriftsteller und muss alles ausprobieren…lacht. Sachbücher könnte ich mir gut vorstellen – Psychothriller, historische Themen, aber keine Lyrikbände und keine Frauenliteratur. Bei historischen Themen muss man natürlich ganz anders recherchieren, da braucht man fast schon Co-Autoren.

Hörbücher-Blog: Das hört sich so an, als ob dein Kopf vor Ideen nur so sprudelt. Hast du ein bisschen Wehmut, dass du 20 Jahre nicht geschrieben hast? Gerät man unter Druck, dass man die Ideen alle umsetzen muss?

Marc Ritter: Dieses Jahr werde ich 45 – natürlich fragt man sich, was sich da alles angesammelt hat. Die Ideen sind einfach da, deshalb versuche ich so viel wie möglich zu schreiben. Ich glaube, mit 20 wäre mir das gar nicht so gut gelungen – ich habe mich entwickelt und ein paar tausend Menschen mehr getroffen als ein 20-Jähriger. Es hilft ungemein bei der Erstellung der Charaktere, wenn man dieser Art von Personen auch selbst schon mal begegnet ist. Ein Beispiel: Mit 18 habe ich z.B. als Lokalreporter in Garmisch und Umgebung gearbeitet und habe da Typen von Bürgermeistern kennen gelernt, auf denen heute meine Bürgermeister-Figuren basieren. Mit dem aktuellen Garmisch-Partenkirchner Bürgermeister hat mein fiktiver gar nicht so viel zu tun. Obwohl das die Leute oft anders lesen.

Hörbücher-Blog: Hörst du Hörbücher?

Marc Ritter: Ganz ehrlich kam Anfang der 90er Jahre jemand in der Bar Schumann’s in München auf mich zu, der meinte, warum es Bücher nicht gesprochen als CD gäbe und fragte mich, ob wir nicht zusammen eine Firma gründen wollen. Das war noch vor Gründung des Hörverlags. Ich konnte mir damals nicht vorstellen, dass das jemanden interessiert, aber ich kam ja auch nicht aus der Branche. Verpasste Chance. Deshalb habe ich bis heute eine große Nähe zum Hörbuch, aber ich habe nicht die Zeit, es selbst intensiv zu nutzen. Ich lese sehr viel, weil ich auch wissen will, wie andere Autoren schreiben und ihre Charaktere aufbauen. Und dazu muss ich in Bücher reinschreiben. Ich habe richtige Buchstapel neben dem Bett, meist aber gar keine Krimis und Thriller. Derzeit lese ich Parallelgeschichten von Péter Nádas, der damit wohl den Nobelpreis bekommt. Zuletzt habe ich HHhH von Laurent Binet gelesen. Innenansichten von Menschen interessieren mich. Aber für den diesjährigen Urlaub habe ich mir schon einige Hörbücher heruntergeladen. Wenn die Kinder zum 400sten Mal Michl aus Lönneberga hören, setze ich meine Kopfhörer auf ...

Zum Download des ungekürzten Hörbuchs Kreuzzug von Marc Ritter.

Wir bedanken uns sehr für das Gespräch und freuen uns schon auf deine nächsten Hörbücher!

Marc Ritter hat ein Buch für den Hörbücher Blog signiert. Wenn ihr es gewinnen wollt, kommentiert bitte warum! Am Freitag, den 30.3.12 werden wir den/die GewinnerIn hier im Blog bekanntgeben.

Interview mit Marc Ritter für den Hörbücher-Blog

1. Du hast vor 20 Jahren deine journalistische Karriere auf Eis gelegt, um einen Weg als Medien & Marketingberater einzuschlagen. Wie kommst du nach so langer Zeit dann doch noch zum Schreiben?

Mich hat das Schreiben schon als Kind begeistert - nur kam ich lange Zeit nicht dazu, weil ich einen sehr ausfüllenden Job hatte. Ich war bei dem Magazin der Süddeutschen Zeitung als Anzeigenleiter tätig und habe die Jetzt.de Community aufgebaut. Hinzu kam auch, dass mich meine fünf Kinder ganz schön auf Trab gehalten haben. Trotzdem hatte ich auf meinem Rechner immer Ideenordner für Bücher und habe dort alles gesammelt, worüber ich immer mal schreiben wollte. Vor 10 Jahren kam mir dann die Idee, einen Krimi zu schreiben, der in Garmisch-Partenkirchen spielt. Ich habe alle Brunetti-Krimis verschlungen, alles von Jacques Berndorf und von Friedrich Ani und dann habe ich im Urlaub die ersten 30-40 Seiten meines ersten Krimis geschrieben. Irgendwann war ich mit meinem jetzigen Agenten essen und habe ihm ganz zaghaft erzählt, dass ich an einem Buch schreibe. Und dann ging alles ganz schnell – nach 3 Wochen hatte ich einen Vertrag. So entstand mein erster Krimi – Josefbichl. Die Idee zu „Kreuzzug“ hatte ich, als die Terrorwarnungen für den Berliner Reichstag aktuell wurden.

2. Bei "Kreuzzug" denkt man zuerst an ein historisches Buch. Wieso hast du dich für diesen Titel entschieden?

Der Titel hat sich für mich ganz schnell ergeben. Ich hatte immer das Gipfelkreuz der Zugspitze im Kopf und dann den verschütteten Zug. Die Titel meiner Krimis, Josefbichl und der neue Herrgottschrofen sind z.B. Bergnamen. Bei Kreuzzug dachte ich daran, dass Terroristen ja auch sowas wie einen Kreuzzug führen und außerdem passt es auch irgendwie zu meinem Nachnamen „Ritter“. Wir haben aber extra auf dem Cover die Seilbahn abgebildet, damit man erkennt, dass es keine historische Geschichte ist. In der Werbung nennt man das kognitive Dissonanz – also ein Bild, das nicht zusammen passt.

3. Regionalkrimis - besonders aus dem süddeutschen Raum - erfreuen sich in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit und auch du hast mit "Josefbichl" zunächst einen Regionalkrimi geschaffen. Nun legst du noch was drauf. Ist nun die Zeit für den Regionalthriller angebrochen?

Ja, das stimmt, die sind sehr hoch im Kurs. Der Unterschied zwischen einem Regionalthriller und einem Regionalkrimi ist sicher, dass man die Story größer aufzieht, sich auf die großen Szenen konzentriert und viel Nebenhandlung oder auch etwas Lokalkolorit weglässt, was man normalerweise in einen Krimi einbauen würde. Mein zweiter Krimi ist auch bereits fertig und heißt Herrgottschrofen – der Name beschreibt einen Fels oder einen Aussichtspunkt in Talnähe. Bei dem dritten Krimi steht immerhin schon die Story. Am zweiten Thriller arbeite ich auch bereits. Dieser wird allerdings nicht mehr in Garmisch spielen, sondern in Sankt Moritz in der Schweiz. Die Story funktioniert einfach wegen des bekannten Berges bzw. des bekannten Ortes und nicht wegen des Lokalkolorits. Ich habe die Idee, dass ich bekannte Berge in den Mittelpunkt der Thriller stellen möchte, also auch z.B: mal Aspen in Amerika. Ich suche also zuerst den Ort aus und lasse mich davon inspirieren. Ich recherchiere in diesen Orten sehr genau und war auch mehrmals selbst dort.

4. Schon bei Christoph Scholder musste das Münchener "Oktoberfest" als Schaubühne für den internationalen Terrorismus herhalten. Nun lässt du 5.000 Menschen auf der

Zugspitze kidnappen. Was macht dabei den Reiz aus, eine Gefahr, die im Alltag

vermeintlich weit weg zu sein scheint, plötzlich vor die eigene Haustür zu holen?

Man weiß ja nicht, wie weit die Gefahr wirklich entfernt ist – in Deutschland werden immer wieder rechtzeitig Menschen verhaftet, die z.B. Sprengstoffattentate in Deutschland planen. Oder die Kofferbomben, die in Köln sichergestellt wurden. Wir müssen uns verinnerlichen, dass die Gefahr auch in unserem Umfeld lauern könnte. Ich kreiere den Plot deshalb in meinem Umfeld, weil es so mehr Menschen erschreckt bzw. wachrüttelt. Die Zugspitze oder auch St. Moritz sind tolle Wintersportorte, ein Heilewelt-Szenario, denkt man. Aber manchmal ist das Grauen auch dort zu Hause.

5. Wer so bildlich schreibt, der hatte doch sicherlich auch das Kopfkino beim Schreiben an. Wie würde eine "Kreuzzug" Verfilmung aussehen? Gibt es da bereits Pläne?

In der Tat spreche ich gerade mit einer Produktionsfirma. Aber natürlich ist der Stoff wie ich ihn im Buch schildere, so nicht zu verwerten, das wäre unbezahlbar. Aber wenn man über das Deutsche Fernsehen nachdenkt, da gibt es ja durchaus Formate, die in Frage kommen könnten - vor allem für den Hauptplot auf der Zugspitze.

Anmerkung der Redaktion: Kurz vor dem Interview mit dir hier auf der Buchmesse haben wir bei Twitter gefragt, ob die Hörer sich vorstellen könnten, dass dein Buch verfilmt wird – natürlich haben Sie gleich an Hollywood gedacht und einige Besetzungsvorschläge gemacht: Franka Potente als Sandra, auf keinen Fall Veronica Ferres, Keanu Reeves als Thien Hung Baumgartner.

6. Kannst du dir bei all dem, was du beruflich schon gemacht hast, auch vorstellen mal ein komplett anderes Buch zu schreiben?

Aber natürlich, ich bin ein junger Schriftsteller und muss alles ausprobieren…lacht. Sachbücher könnte ich mir gut vorstellen – Psychothriller, historische Themen, aber keine Lyrikbände und keine Frauenliteratur. Bei historischen Themen muss man natürlich ganz anders recherchieren, da braucht man fast schon Co-Autoren.

7. Das hört sich so an, als ob dein Kopf vor Ideen nur so sprudelt. Hast du ein bisschen Demut, dass du 20 Jahre nicht geschrieben hast? Gerät man unter Druck, dass man die Ideen alle umsetzen muss?

Dieses Jahr werde ich 45 Jahre – natürlich fragt man sich, ob man alles aufschreiben muss. Die Ideen sind einfach da, deshalb versuche ich so viel wie möglich zu schreiben. Ich glaube, mit 20 wäre mir das gar nicht so gut gelungen – ich habe mich entwickelt und ein paar tausend Menschen mehr getroffen als ein 20-Jähriger. Es hilft ungemein bei der Erstellung der Charaktere, wenn man dieser Art von Personen auch selbst schon mal begegnet ist. Ein Beispiel: Mit 18 habe ich z.B. als Lokalreporter in Garmisch gearbeitet und habe einen Bürgermeister kennen gelernt, den ich auch im Buch beschreibe.

8. Hörst du Hörbücher?

Ganz ehrlich kam Anfang der 90er Jahre jemand in der Bar Schumann’s in München auf mich zu, der meinte, warum es Bücher nicht gesprochen als CD gäbe und fragte mich, ob wir nicht zusammen eine Firma gründen wollen. Das war noch vor Gründung des Hörverlags. Ich konnte mir damals nicht vorstellen, dass das jemanden interessiert, aber ich kam ja auch nicht aus der Branche. Deshalb habe ich eine große Nähe zum Hörbuch, aber ich habe nicht die Zeit, es selbst intensiv zu nutzen. Ich lese sehr viel, weil ich auch wissen will, wie andere Autoren schreiben und ihre Charaktere aufbauen. Ich habe richtige Buchstapel neben dem Bett, die ich querlese.

Vielen Dank für das Gespräch!