Audible

Mit einem Twingo und guten Hörbüchern in die Mongolei

Von: Gast
25.06.2013

Mongolrally

Die zwei Leipziger Laura und Marc nehmen dieses Jahr als Team Saxolia an der Mongol Rally 2013 teil und treten im Juli neben 300 weiteren internationalen Teams ihre Reise zur mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar an.

Aber wieso machen die beiden das überhaupt? In erster Linie um etwas Spektakuläres zu erleben. Außerdem wollen sie natürlich was von der Welt sehen. Am liebsten Regionen, wo nicht übermäßig viele Touristen unterwegs sind. Da das auf den Mount Everest nicht mehr zutrifft, blieb ihnen nur noch die Mongol Rally. Dabei handelt es sich um eine organisierte Veranstaltung, die dieses Jahr bereits zum 10. Mal stattfindet.

team_saxolia1Neben reichlich Abenteuer- und Welterfahrung, sammeln alle Teilnehmer im Vorfeld Spenden für gemeinnützige Organisationen. So sind bereits in den vergangenen Jahren über 5 Millionen Euro Spenden zusammengekommen.

An wen spendet Team Saxolia ihr gesammeltes Geld? Eine Hälfte geht an Cool Earth, eine Organisation, die sich für den Erhalt der Regenwälder einsetzt. Die andere Hälfte wollen Laura und Marc dem AKuBiZ e.V. zur Verfügung stellen. Das Alternative Kultur- und Bildungszentrum setzt sich mit den Themen Rassismus und Antisemitismus auseinander und ist vor allem in der Region Sächsische Schweiz aktiv. Zusätzlich wird das Rallye-Auto am Ziel für wohltätige Projekte in der Mongolei versteigert.

Wie kommt man am besten in die Mongolei? Vernünftig wäre es wohl, einen Geländewagen für die beschwerliche 15.000 Kilometer lange Fahrt zu wählen. Die Veranstalter der Mongol Rally machen da aber einen Strich durch die Rechnung! Die Regeln geben vor, dass das Auto nicht mehr als 1,2 Liter Hubraum haben darf - alles andere wäre zu einfach…

Also hat das Team Saxolia nach langem Suchen das perfekte Rallye-Gefährt gefunden. Klein, untermotorisiert und für diese Tour eigentlich völlig ungeeignet: Ein Renault Twingo, natürlich in individueller Mongol Rally Optik.

twingo_MongolrallyWas gibt’s unterwegs zu sehen? Die 15.000km, was einer drittel Erdumrundung entspricht, führt das sächsische Zweimann-Team durch 14 verschiedene Länder. Darunter Rumänien, Russland, Moldawien, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisistan und schließlich die Mongolei. Vor allem die extremen Straßenverhältnisse werden eine Herausforderung. So gilt es, die Wüsten Gobi und Karakum zu durchqueren und den Pamir Highway zu meistern. Das Pamir Gebirge gehört mit seinen über 7.000m hohen Bergen bereits zum Dach-der-Welt. Weitere Highlights auf der fünfwöchigen Tour stellen die historischen Städte entlang der Seidenstraße dar.

Was muss bis zum Start noch getan werden? Drei Wochen, bevor in Tschechien der Startschuss fällt, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. So mussten für 5 Länder ein Visum beantragt werden. Außerdem hatte sich anfangs die Suche nach Unterstützern für den gemeinnützigen Part des Abenteuers sehr schwierig gestaltet. Mittlerweile kann das Team aber einige Sponsoren verkünden: An der Spitze LVZ Post, gefolgt von dem Computerfachhandel PC Kiste Leipzig und Total. Einen Großteil der obligatorischen Outdoor-Ausrüstung stellt Tapir kostenlos zur Verfügung.

Damit auf den täglichen Autofahrten für ausreichend Unterhaltung gesorgt ist, hat sich Audible dazu bereit erklärt, Team Saxolia mit einigen Hörbüchern auszustatten: Nun haben Laura und Marc noch die Qual der Wahl, sich aus dem großen Sortiment eine abwechslungsreiche Playlist zusammzustellen. Wenn ihr Tipps für die beiden habt, nur her damit!

Wenn ihr die Strecke verfolgen wollt, wo sich das Team gerade befindet oder wissen wollt, was sie erlebt haben, könnt ihr das auf ihrer Internetseite oder über ihr Facebook-Profil erfahren. Dort wird das Team Saxolia vor und während der Reise Bericht erstatten und ihre Fans auf dem Laufenden halten - Vorbeischauen lohnt sich also!

Und wer die beiden als Sponsor unterstützen möchte - kann das hier tun!