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Zauberlehrling in Polizeiuniform: Rivers of London (Englisch)

26.11.2014

Rivers of London

Rivers of London

Autor:Ben Aaronovitch Sprecher:Kobna Holdbrook-Smith Serie:Peter Grant/Rivers of London Spieldauer:09 Std. 58 Min.

Zaubern zersetzt das Gehirn, verursacht hohe Renovierungskosten und verbruzzelt alle Elektronik im Umkreis von fünf Metern.

Hier geht’s zu Rivers of London, Book 1

Das sind ein paar der Regeln, die Constable Peter Grant, Londoner Streifenpolizist, erst noch lernen muss, als man zufällig sein Talent für Magie entdeckt: Der altmodisch aussehende Zeuge, den er befragt, ist für alle anderen unsichtbar und stellt sich als Gespenst heraus.

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So landet Peter, englisch unerschrocken nach dem Motto “keep calm and carry on”, unter den Fittichen von Inspector Thomas Nightingale, Chef einer Ein-Mann-Spezialeinheit für die Aufklärung magischer Verbrechen. Mit Hexenbesen und Hokuspokus hat das aber weniger zu tun, dafür umso mehr mit Physik, Excel-Formularen und Üben bis zum Umfallen. Da kommt der Notfall-Marsriegel - Standardausrüstung der Londoner Polizisten - manchmal ganz recht.

Der englische Autor Ben Aaronovitch ist ein schräger Vogel. Fans lieben ihn als Drehbuchschreiber der TV-Kultserie ‘Dr. Who’, und seit 2011 auch als Vater der Peter Grant Reihe. Die inzwischen fünfbändige Serie vereint ein modernes police procedural mit urban fantasy und verbindet auf halsbrecherische Weise Gegensätze. High Tech trifft auf Old School. Beamtenbürokratie auf Flussgötter, Halbfeen und Jazz-Vampire. Und Peter trifft auf unlizensierte schwarze Magier mit einer Vorliebe für Opern.

Geradlinig ist das eher nicht, dafür auf sympathische Art verrückt. Ben Aaronovitch stopft seine Geschichten voller Nebenschauplätze, thematische Tangenten und Figuren, die teils überflüssig sind, aber trotzdem einen Heidenspaß machen (ich sage nur: Weitpinkelwettbewerb der lokalen Gottheiten…). Dabei spart er zur Freude aller nicht mit Anspielungen auf alles von Harry Potter bis Herr der Ringe. London-Fans kommen besonders auf ihre Kosten: Die Reihe ist eine einzige Liebeserklärung an die ehrwürdige, quirlige Multi-Kulti-Stadt an der Themse.

Der Sprecher: Ein Ausnahmetalent

In den Hörbuch-Zenit hebt diese gewitzte Serie der zauberhafte Sprecher: Kobna Holdbrook-Smith. Den Ich-Erzähler Peter Grant gibt er mit gewiefter Unerschütterlichkeit und hemdsärmeligem Londoner Alltagsslang. Aus Inspector Nightingale’s näselndem Queen’s English hört man den Maßanzug und die altmodische Eleganz heraus. Einfach grandios: Die unzähligen Akzente, Dialekte und Stimmfarben. Ob afrikanische Matrone, Ostblock-Hexe oder verträumte Waldelfe - Holdbrook-Smith jongliert sie wie bunte Bälle. Für Anfänger nicht einfach, nach dem Einhören und für Fortgeschrittene aber eine Hörbuchreihe, die rettungslos verzaubert!

Die Bände der Reihe:

Rivers of London Moon over SohoWhispers underground Broken Homes Foxglove Summer                                

Und auf Deutsch?

Die deutschen Hörbücher der Peter Grant-Reihe spricht (in gekürzter Version) Dietmar Wunder. Bisher sind die Titel 1-4 erschienen.

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