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Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage

Von: Gast
29.09.2011

Mein Name ist Ines Zimzinski und ich bin eine von diehoeragenten.de. Wir haben nicht nur unsere Ohren überall, sondern wir lieben auch Stimmen und stellen gern auf unserer Plattform die aktuellsten und, unserer Meinung nach, schönsten Produktionen auf dem Markt vor. Aus der Hörliebe, die seit 10 Jahren anhält, ist mittlerweile ein Beruf geworden, und so gibt es seit 2 Jahren auch die Agentur diehoeragenten, die mit Hörverlagen, Sprechern und Buchverlagen, sowie Autoren zusammenarbeitet, um ins Ohr der Menschen zu kommen. Mein Hörbuch-Schatz ist folgender:

Die liebe Familie…. man kann nicht mit ihnen leben, aber erschießen geht auch nicht, weil man ein Band, eine Geschichte mit ihnen hat und irgendwie liebt man sie ja doch! Noch nie wurde die Familie so witzig, tragisch und liebevoll beschrieben wie in Sieben verdammt lange Tage von Jonathan Tropper und brilliant gesprochen von Andreas Pietschmann! Lustig, sarkastisch, warmherzig,voller Trauer und so, so lebensecht!

Judds Leben war bis zum Geburtstag seiner Frau perfekt… naja, bis er den Kuchen in den Hintern ihres Liebhaber geschoben hat…dann starb, mehr oder weniger unerwartet, sein Vater und er muss sich der Familie alleine stellen: der Mutter mit dem Psychologiestudium und den künstlichen Brüsten. Philip, dem schwarzen Schaf der Familie, der mit einer älteren Frau, seiner Verlobten und Therapeutin, auftaucht. Dann haben wir die älteste Tochter Wendy, die in ihrer Ehe mit dem ewig beschäftigten Barry wenig Beachtung findet und sich deshalb auf ihre zwei kleinen Kinder konzentriert. Paul ist Judds großer Bruder und mit Judds Jugendfreundin Alice verheiratet. Da Alice unbedingt schwanger werden möchte, üben sich die beiden bisher vergeblich an der Kinderproduktion.

Weitere Nebencharaktere sind diverse Nachbarn und alte Freunde, ein befreundeter Rabbi und eine alte Liebe. Und sie alle hängen nun schonungslos und ohne Aussicht auf Flucht, aufeinander und lernen sich vielleicht das erstemal in ihrem Leben WIRKLICH kennen….

Die Figuren der Familie werden sehr authentisch beschrieben, so authentisch, das man teilweise froh ist, NICHT in der Familie zu sein und andersherum jeden einzelnen in den Arm nehmen zu wollen, weil man sie einfach so mag!

Sieben Tage sind alle miteinander durch eine Schiwa – ein jüdisches Totenwache-Ritual – verbunden, lernen sich wieder kennen, streiten und lieben sich und hauen sich aufs Kinn! Noch nie war eine Familiengeschichte so witzig geschrieben und mit Andreas Pietschmann so herzerfrischend erzählt!