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Sind Download-Hörbücher für Kinder geeignet? Ja, natürlich!

06.02.2012

Kinder beim Hörbuchhören© godfer - Fotolia.com
Gleich vorneweg: ich schreibe als Mutter eines hörbuchbegeisterten Sohnes. Und nein, ich habe nichts gegen eine schöne CD, die mein Sohn immer gerne geschenkt bekommt. Ich weiß allerdings auch nicht, wer auf die Idee gekommen ist zu behaupten, ein Download-Hörbuch wäre nichts für Kinder. Es müsse unbedingt die CD sein. Weil Kinder was Konkretes in der Hand brauchen. Kinder brauchen Haptik. (Haptik meint „was zum anfassen“). Ich vermute ja, diese Aussage stammt von einem findigen Buchhändler. Oder vom Inhaber eines CD-Presswerks. Ist aber auch egal. Jedenfalls hält sich dieser Glauben wacker. Ich meine, stimmt ja auch. Bei einem Download hat das Kind nichts in der Hand. Das Kind kann das CD-Cover nicht anschauen und auch nicht vollkritzeln. Oder das Booklet rausnehmen und in kleine Streifen reißen. Oder die CD zusammen mit drei Buntstiften, einer Knetkugel, einem grünen Bindfaden, einem Zalando-Karton, einem Besenstiel und dem Spargel-Kochtopf, den es aus dem Küchenschrank entwendet hat und in dem jetzt die Bookletstreifen kochen, zu einem nicht näher definierbaren Objekt verbauen (mein Sohn nennt es „Falle“), was die nächsten drei Wochen den Eingang zum Kinderzimmer versperrt, aber um des Seelenglückes des kleinen Mitbürgers willen weder abgebaut noch abgestaubt werden darf. Ja, also ich weiß nicht genau, wie vielen Kindern und Eltern es wirklich an Haptik im Kinderzimmer mangelt. Meinem Sohn nicht, sage ich als seine Mama. Mir schon gar nicht. Definitiv nicht. Aber zurück zum Thema. Hörbuch-Downloads für Kinder. Man braucht ein Gerät mit Display. Das ist besser, weil die Knirpse gerne erst sehen, über wen erzählt wird. Sie brauchen das Cover. Die Standardknopfkopfhörer gehen nicht so gut, weil die zu groß sind und immer aus den Ohren fallen. Besser mit Kopfbügel. Aber dann ist Kinderhörbuch hören auch digital toll. Mein Sohn ist jetzt „halb fünf“ und hört am liebsten Der kleine Drache Kokosnuss. Gedankenverloren und mit größtem stimmlichem Einsatz singt er den Jingle mit „…. speie DRACHENFEUERRRRR“. Intensiv sorgt er sich um Kokosnuss‘ versteinerte Freundin Mathilda. Und neulich mussten wir eine Kokosnuss kaufen, damit er mal die Drachenleibspeise kosten konnte. Das war dann geschmacklich eher eine Enttäuschung. Tat dem Hörbuchgenuss aber keinen Abbruch. Im Gegenteil. Stille kehrt ein, wenn er es hört. Nichts tut sich in der Wohnung. Nichts. Ich meine: gar nichts. Sehr seltsam ….. so aus Elternsicht. Und so sieht das dann aus:
Kind beim Hörbuchhören
Ebenfalls hoch im Kurs stehen bei diesem Kinderhörbuch-Experten der Der Grüffelo, Jim Knopf und Mercy Watson. Ok, ok, das sind alles die üblichen Verdächtigen. Auch Conni rockt in jeder Form, Benjamin Blümchen ebenso und natürlich (!) Pettersson und Findus. Kinder sind halt konservativ. Nur technisch, da wollen sie immer das Coolste. Und wie ich lernen musste, hat man auch mit „halb fünf“ schon konkrete Vorstellungen, was cool ist und was nicht. Ein mp3-Player oder gar ein iPod sind definitiv ziemlich cool. Diese Docking-Station hat die Prüfung ebenfalls glücklich überstanden:
Dockingstation
Das soll im übrigen keine Werbung sein, es gibt jede Menge brauchbare Docking-Stationen! Ich habe eine gekauft, damit er nicht immer nur unter den Kopfhörern hängt. Oder er auch mal mit seinen Freunden zusammen ein Hörbuch hören kann. Schöner Nebeneffekt: Der Kinderzimmereingang bleibt dann auch bei einer Gruppenvorstellung frei vom sonst obligatorischen CD-Salat mit Plastikhüllenbröseln an Bookletstreifen. Like ;).
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