Er ist wieder da: Timur Vermes widmet sich Flüchtlingsthema

Er ist wieder da: Timur Vermes widmet sich Flüchtlingsthema
28.08.18

Dass Timur Vermes seine Gesellschaftsbeobachtungen bissig verpacken kann, weiß man seit seinem Debütbestseller. Mit "Die Hungrigen und die Satten" beweist er es erneut.

Lange mussten wir warten. Nachdem Timur Vermes 2012 mit Er ist wieder da geich mit seinem ersten Roman einen Weltbestseller vorgelegt hat, hat der Autor nun ein Thema gefunden, dass er ganz ähnlich in seinem eigenen Stil gekonnt filetieren kann.

In Vermes´ neuem Hörbuch "Die Hungrigen und die Satten" widmet sich der gebürtige Nürnberger einem brandaktuellen Thema: Den Flüchtlingen und insbesondere dem Umgang mit ihnen.

Timur Vermes im exklusiven Video-Interview

Wir hatten die Möglichkeit, mit Autor Timur Vermes exklusiv zur Erscheinung seines neuen Hörbuchs "Die Hungrigen und die Satten" zu sprechen. Im Interview verrät er, warum er ausgerechnet das heißt diskutierte Flüchtlingsthema in seinem neuen Roman behandelt, wie viel Spaß das Schreiben trotzdem gemacht hat und an welchen Stellen er "den Humor rausgedreht" hat:




Die Hungrigen und die Satten

Autor:
Timur Vermes
Sprecher:
Christoph Maria Herbst
Spieldauer:
15:13 Std.

Christoph Maria Herbst zu "Die Hungrigen und die Satten"

Das Hörbuch zu "Die Hungrigen und die Satten" gibt es ungekürzt nur bei Audible. Gelesen wird Vermes´ Werk - wie auch schon "Er ist wieder da" - von Schauspieler Christoph Maria Herbst. Der Sprecher ist voll des Lobes für diesen zweiten Roman des Autors:

Wenn Timur Vermes‘ Erstlingswerk böse, realistisch und komisch ist, so ist sein zweiter Geniestreich böser, realistischer und komischer.

Christoph Maria Herbst, Sprecher des Hörbuchs

Radikale, zugleich komische Gesellschaftssatire

Timur Vermes‘ neuer Roman ist eine Gesellschaftssatire, aktuell, radikal, beklemmend und komisch zugleich. "Die Hungrigen und die Satten" fängt dort an, wo der Spaß aufhört.

Deutschland hat eine Obergrenze für Asylsuchende eingeführt, ganz Europa ist bis weit nach Nordafrika hinein abgeriegelt. Jenseits der Sahara entstehen riesige Lager, in denen Millionen von Flüchtlingen warten, warten, warten. So lange, dass man in derselben Zeit eigentlich auch zu Fuß gehen könnte, wäre das nicht der sichere Tod.

Szenario: 150.000 Flüchtlinge + ein TV-Team auf dem Weg nach Deutschland

Als die deutsche Starmoderatorin Nadeche Hackenbusch das größte dieser Lager besucht, erkennt der junge Lionel die einmalige Gelegenheit: Mit 150.000 Flüchtlingen nutzt er die Aufmerksamkeit des Fernsehpublikums und bricht zum Marsch nach Europa auf. Die Schöne und die Flüchtlinge werden zum Quotenhit. Und während sich der Sender über Live-Berichterstattung mit Zuschauerrekorden und Werbemillionen freut, reagiert die deutsche Politik mit hilflosem Wegsehen, Kleinreden und Aussitzen. Doch je näher der Zug rückt, desto mehr ist Innenminister Joseph Leubl gefordert. Und desto dringlicher stellen sich ihm und den Deutschen zwei Fragen: Was kann man tun? Und in was für einem Land wollen wir eigentlich leben?


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