Wie endet Game of Thrones?

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13.05.19

Das Ende ist nah. In einer Woche läuft das große Serienfinale von Game of Thrones. Und obwohl wir alle eigentlich gar nicht wollen, dass unsere Lieblingsserie zu Ende geht, fragen wir uns, was uns in der letzten Folge erwartet.

Was tot ist, kann niemals sterben

Das Ende für den Nachtkönig und seine Armee kam … überraschend schnell.

Für eine Serie, in der die Toten sieben Staffeln lang damit zugebracht haben, nach Westeros einzumarschieren, sogar unbefriedigend schnell. Zahlreiche Fragen haben die Serienmacher uns in diesem Zusammenhang noch nicht beantworten können. Wenn die Untoten auf Bran Jagd gemacht haben, warum sind sie dann losgelaufen, noch bevor er überhaupt zu dem geworden ist, was er ist?

Von George R. R. Martin erwarten wir, dass die Weisen Wanderer sich in seinen Romanen nicht so schnell besiegen lassen wie in dieser TV-Staffel. Die Verantwortlichen für die Serienumsetzung konzentrieren sich allerdings ohnehin stärker auf das Ringen um den Eisernen Thron. Zutrauen würden wir ihnen zwar, zum Schluss noch mal mit einem gewaltigen Twist aufzuwarten. Dass die Untoten allerdings noch ein Ass im Ärmel haben und Westeros mit ewigem Winter überziehen, halten wir derzeit für unwahrscheinlich.

Feuer und Blut. Erstes Buch: Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros

Autor:
George R. R. Martin
Sprecher:
Reinhard Kuhnert
Spieldauer:
30:22 Std.

Das Märchenklischee

Nachdem beim Kampf um Königsmund doch nicht so viele Menschen draufgegangen sind wie erwartet und sowohl Cersei als auch Euron ausgeschaltet sind, raufen sich Jon und Dany wieder zusammen und besteigen gemeinsam den Eisernen Thron.

Das wird vermutlich ebenso wenig geschehen wie das Bronn Herr über Rosengarten wird. Und zwar nicht nur deshalb, weil die beiden Neffe und Tante sind. Daenerys hat sich im Verlauf der letzten beiden Staffeln viel zu sehr zu einer Tyrannin gewandelt.

Jon andererseits lässt sich viel zu stark von seinem Ehrenkodex leiten. Er macht die gleichen Fehler wie sein Ziehvater Ned und sein Ziehbruder Robb. Er ist ein lieber Kerl - aber er lernt einfach nicht dazu.

Sind wir mal ehrlich: Weder Jon, noch Dany wären eine gute Wahl für den Eisernen Thron.

Wer käme dann in Frage?

Sansa? Gerne gemeinsam an der Seite von Tyrion.

Der hätte übrigens Anrecht auf den Eisernen Thron, wenn jene Buchleser recht behalten, die davon ausgehen, dass Tyrion ein Targaryen ist. Sie deuten diverse Passagen dahingehend, dass Tyrion gar nicht der Sohn von Tywin Lannister ist, sondern von Aerys Targaryen, dem verrückten König, der Tywins Ehefrau begehrte.

In den Büchern gibt es einige Hinweise darauf, dass Tyrion eher einem Targaryen ähnelt als einem Lannister und in der Serie ist er neben Jon und Dany die einzige Person, die sich allein einem Drachen nähern konnte und mit dem Leben davongekommen ist.

Für den Eisernen Thron gibt es außer ihm aber noch einen weiteren Kandidaten:

Gendry, Robert Baratheons Bastard und jüngst von der Drachenkönigin in den Adelsstand erhoben. E rkönnte der Erbe mit der größten Legitimation sein. Falls sich die wilde Theorie bestätigt, dass Gendry nicht Roberts Bastard ist, sondern sein ehelicher Sohn mit Cersei.

In der ersten Staffel verrät diese Catelyn Stark, dass ihr erstgeborenes Kind an einem Fieber starb: ein Sohn mit dunklem Haar, der seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten ähnelte.

Was ist, wenn dieses Kind gar nicht wirklich tot ist?

Aber egal, wer zum Schluss über Westeros regiert oder auch nicht: Wir sind gespannt.

Haben wir eine Möglichkeit vergessen? Lasst es uns wissen?

Vielleicht wollt ihr, um eure Theorie mit Fakten zu untermauern, aber auch einfach nochmal alle Game-of-Thrones-Bücher durchhören - Hinweise gibt es ja genug …

Game of Thrones - Das Lied von Eis und Feuer 2

Autor:
George R. R. Martin
Sprecher:
Reinhard Kuhnert
Spieldauer:
9:49 Std.

Game of Thrones - Das Lied von Eis und Feuer 3

Autor:
George R. R. Martin
Sprecher:
Reinhard Kuhnert
Spieldauer:
8:37 Std.

Game of Thrones - Das Lied von Eis und Feuer 4

Autor:
George R. R. Martin
Sprecher:
Reinhard Kuhnert
Spieldauer:
8:16 Std.

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